MRT CT Mammographie Röntgenschmerzbestrahlung Osteoporosemessung Ultraschall


Die Röntgenabteilung und Mammographieabteilung wurde ab Mai 2011 digitalistiert.
Die Räumlichkeiten und die Apparate wurden und werden weiterhin modernisiert.

digitale Röntgen-Diagnostik / konventionelles Röntgen

Die Röntgendiagnostik stellt immer noch eine der tragenden Säulen der radiologischen Diagnostik dar, obwohl seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen verschiedenste Methoden weiterentwickelt wurden. Beim konventionellen Röntgen durchdringen die Röntgenstrahlen den Körper und werden durch verschiedenes Gewebe (Muskeln, Knochen etc.) unterschiedlich geschwächt. Durch die unterschiedliche Absorption können feste Materialien (Knochen) und Weichteilstrukturen (Brust, Lunge) dargestellt werden.

Röntgenaufnahmen müssen lt. Gesetzgeber (§ 28 RöV) 10 Jahre aufbewahrt werden.
Einen Röntgenpass zur Vermeidung von Doppeluntersuchungen erhalten sie an der Anmeldung.
Unser Leistungsspektrum umfasst folgende Untersuchungen:

konventionelle Röntgen-Diagnostik
*Lunge (Thorax), Rippen (Hemithorax)
*Wirbelsäule(HWS,BWS,LWS)
*obere Extremität: Schulter, Schlüsselbein, Oberarm, Ellenbogen, Unterarm, Handgelenk, Hand, Finger
*unter Extremität: Becken, Hüfte, Oberschenkel, Knie, Unterschenkel, OSG, Fuss

Durch die Strahlenschutzkommission wurden Empfehlungen für Röntgenuntersuchungen ausgesprochen und dabei die Aussagekraft von Untersuchungen und die benötigte Röntgendosis in Beziehung gesetzt.

Der vollständige Text kann hier eingesehen werden Orientierungshilfe.

Diese Empfehlungen haben einige Auswirkungen auf die Diagnostik einiger häufig vorkommender Erkrankungen:

Nasennebenhöhlen-Entzündung: Eine Röntgen-Nasennebenhöhlen-Aufnahme wird nicht mehr empfohlen, da trotz deutlicher Röntgendosis nicht alle Abschnitte wegen Überlagerung durch Schädelknochen beurteilbar sind. In vielen Fällen wird deshalb eine low-dose CT der Nasennebenhöhlen empfohlen, die einen ausgezeichneten Überblick bietet.

Brustwirbelsäule: Zwischen 20 und 55 Jahren besteht bei Rückenschmerzen kein Grund für eine Röntgenuntersuchung. Etwas anderes ist es, wenn eine Skoliose vermutet wird, ein Tumor bekannt ist oder ein Unfall vorangegangen ist.

Beckenaufnahme: Bei Beschwerden eines Hüftgelenks wird von einer Beckenübersichtsaufnahme abgeraten. Es werden stattdessen Zielaufnahmen des betroffenen Hüftgelenks empfohlen, damit die Organe im Becken keine Röntgenstrahlung abbekommen.

Schädeltraumata: Ein Röntgenaufnahme wird nicht mehr empholen, da die Aussagekraft gegenüber einer CT-Aufnahme zu gering ist, um die Röntgendosis zurechtfertigen.

Frage nach Nieren- und Harnleitersteine: Eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel (Urogramm)wird nicht mehr empholen, stattdessen ein Low_dose CT der Nieren ohne Kontrastmittel.




Durchführung der Röntgen-Untersuchung

1.) Terminvereinbarung über unsere Anmeldung

Wir benötigen für diesen Termin:
a) einen gültigen Überweisungsschein bzw. Privatrezept vom akutellen Quartal
b) Versichertenkarte
c) WICHTIG sind frühere Röntgenaufnahmen der entsprechenden Körperregion

Untersuchungszeiten
Montag - Freitag
nach Vereinbarung während unserer Sprechzeiten

Änderungen der Untersuchungszeiten aus praxisinternen Gründen behalten wir uns vor.

2.) Untersuchung

Die Aufnahme / Untersuchung wird von einer MTRA (medizinisch technischen Radiologieassistentin) fachlich durchgeführt.


3.) Auswertung

Der genaue Befundbericht, samt Bilder und Voraufnahmen kann, meist 2-3 Arbeitstage später, in der Praxis an der Anmeldung abgeholt werden.